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Raspberry Pi 3: Mein erster Eindruck

4. Mai 2016 Max Schmidt 1 Comment

Gestern Mittag ist die neueste Raspberry Pi Generation bei mir eingetroffen. Ich hatte bereits vorher über ein Jahr lang den Raspberry Pi 1, aber da dieser für meine Zwecke zu wenig Leistung hatte, habe ich mir den Raspberry Pi 3 zugelegt.

Der Raspberry Pi 3 ist gegenüber dem Raspberry Pi 1 eine große Verbesserung – was ja eigentlich auch selbstverständlich ist. Die 3. Version der Raspberry Familie hat nun ca. 1 GB RAM (925MB) und einen 64 Bit ARM Prozessor.
Bei mir wird der Raspberry Pi 3 hauptsächlich als Download Server und NAS genutzt. Ich habe mir den Raspberry Pi 3 hauptsächlich gekauft, da die Transfergeschwindigkeit einer externen Festplatte übers Netzwerk (NAS) sehr langsam ist, da sich USB und LAN einen BUS teilen. Dadurch entsteht ein so genannter „Bottleneck-Effekt“. Dieses „Problem“ scheint mit dem Raspberry Pi 3 behoben.

Eine der auffälligsten Neuerungen ist der Umstieg von SD Card auf Micro SD Card. Das hat mir zu erst ein paar Probleme bereitet, da ich mich vor dem Kauf nicht ausreichend informiert habe und keine Micro SD Karte zu Hause hatte.
An der Größe des Raspberry Pi 3 hat sich nicht wirklich viel geändert, wenn man diesen mit der ersten Generation vergleicht. Allerdings sollte man sich unbedingt ein neues Gehäuse zu legen, da das für den Raspberry Pi 1 keine Aussparungen für die extra USB-Ports hat.

Hier eine kurze Übersicht über die Spezifikationen des 3’s im Vergleich zu dem Pi der zweiten Generation.

Raspberry Pi 3 Raspberry Pi 2
 1 GB RAM  1GB RAM
 4 USB Ports  4 USB Ports
 40 GPIO Pins  40 GPIO Pins
 HDMI Port  HDMI Port
 Ethernet Port  Ethernet Port
 3.5 MM Klinke Anschluss  3.5 MM Klinke Anschluss
 Kamera Interface  Kamera Interface
 Display Interface  Display Interface
 Micro SD Card Slot  Micro SD Card Slot
 VideoCore IV 3D Graphics Core  Video Core IV 3D Graphics Core
 1.2 GHz 64 Bit quad-core ARMv8 CPU  900MHz quad-core ARM Cortex-A7 CPU
 802.11n Wireless Lan
 Bluetooth 4.1
 Bluetooth Low Energy

Wie man sehen kann, ist vieles vom Pi 2 übernommen worden. Allerdings ist die verbesserte Hardware des Raspberry Pi 3 ausschlaggebend. Denn der Prozessor wurde grundlegend aufgestockt und ein Unterschied in der Performance ist definitiv zu merken.

Auch neu an der 3. Generation ist die On-Board Unterstützung von 802.11n WLAN. Von dem On-Board WLAN war ich von Anfang an begeistert. Nicht nur, dass man nun keinen extra WLAN-Stick benötigt, ist auch die Reichweite des On-Board Chips sehr gut. So ist die Empfangsreichweite um einiges größer als die meines WLAN-Sticks.

Der Preis des Pi 3 beläuft sich derzeit auf rund 40€. Das ist für die gebotene Leistung wirklich günstig.
Falls du dir ein Raspberry Pi 3 zulegen möchtest, kannst du diesen hier beziehen.

 

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Comments

  1. Tom
    23. November 2016 - 10:38

    Im Grunde hätten sich die Entwickler den RPI 3 sparen können. Ich hätte es sinnvoller gefunden erst einen neuen Raspberry auf den Markt zu bringen wenn sich auch tatsächlich etwas deutlich geändert hätte. Ein paar MHZ mehr, WLAN & Bluetooth reichen da nicht. Da kann man auch noch den alten nutzen.
    Danke für den Beitrag.

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